Kampf um den follower

HC Strache hat fast 480.000.
Norbert Hofer hat über 313.000.
Christian Kern hat fast 114.000.
Reinhold Mitterlehner hat über 19.000.
Sebastian Kurz hat über 407.000.
Matthias Strolz hat über 45.000.
Eva Glawischnig hat über 31.000.

Ganz deutlich sieht man in der Anzahl der sogenannten Follower, also der Menschen, die einer Person auf der Plattform Facebook folgen, ein Rechts-links-Gefälle. Linke Politiker schneiden in der Regel wesentlich schlechter ab als rechte Politiker. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Not der Rechten Parteien, über Jahrzehnte keine mediale Präsenz bekommen zu haben. Die SPÖ-Dominanz in den österreichischen Medien ist unübersehbar. Fast alle Zeitungen sind im Besitz von SPÖ-Organisationen, SPÖ nahen Organisationen, SPÖ nahen Schwestergesellschaften oder gehören Vertretern des linken Establishments. Die paar anderen Zeitungen sind ÖVP-lastig. Daher war es fast unmöglich über viele Jahre hinweg die Positionen zu Sachfragen aber auch die Grundsätze der freiheitlichen Politik einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Der ORF seit je in roter Hand tat sein übriges um die Freiheitlichen in einem schwarzweiß Bild darzustellen. Gab es Beiträge, sowohl in Zeitungen, Magazinen oder im Fernsehen, waren diese immer mit einem negativen und/oder einem gefährlichen Unterton versehen.

Erst mit der Verbreiterung des Internets und dem Aufkommen von sozialen Medien gelang es den Freiheitlichen dieser Glocke des Schweigens zu entrinnen. War es davor noch sehr
buch-ardkostenintensiv Zeitungen und Magazine herauszugeben und zu verteilen oder sogenannte Belangsendungen im Fernsehen zu schalten, wurde mit dem fast flächendeckenden Internet die Reichweite von selbstverfassten Artikeln schier unendlich und endlich leistbar. Man war nicht mehr darauf angewiesen, daß Chefredakteure von Zeitungen den Mut hatten das befohlene Schweigen zu brechen, sondern publiziert einfach die Information selbst. Aus der Not geboren, entwickelte sich diese Strategie fast wie von alleine, da die Menschen merkten, daß die veröffentlichte Meinung oft gar nicht den Tatsachen entsprach. Vor allem Facebook machte es einfach, Kanäle von Politikern zu abonnieren um automatisch deren neuesten Veröffentlichungen und Nachrichten zu bekommen. Schnell entstand ein Dialog zwischen dem Bürger und dem (freiheitlichen) Politiker. Quasi mit dem Politiker auf Du. Was für die Freiheitlichen überlebensnotwendig war, war für die etablierten Alt-Parteien nicht besonders interessant, denn ihnen standen ja ohnehin die herkömmlichen Medien offen.

Doch die Welt entwickelt sich weiter.

Während die Printmedien durch die Bank Leser verlieren und vielfach ihre Belegschaften drastisch reduzieren mußten, gelang es den Freiheitlichen durch die Medien 2.0 eine große Anhängerschaft und Leserschaft zu bekommen. Diese wurde noch durch eine Facebook-Eigenschaft exponentiell verstärkt. Dem „Teilen“ von Nachrichten. Hat heute HC Strache eine „Stammleserschaft“ von ca. 480.000 Menschen (soviele „follower“ hat er gerade), die automatisch jede seiner Nachrichten auf der eigenen Pinnwand sehen können in der Sekunde, in der er sie erstellt hat, kann jeder, der diese Nachricht liest, diese auch teilen. Und plötzlich wird, durch das Teilen und Wiederteilen, seine Nachricht Millionen von Menschen zugänglich. Zum Nulltarif.

Die Alt- (links) Parteien haben diese Entwicklung aus purer Überheblichkeit lange ignoriert und als unnötig erachtet. An den Zahlen ihrer follower sieht man deren buch-mainstreamEinstellung. Der Rückgang an Beliebtheit und an Vertrauenswürdigkeit der alten Medien und der Wunsch der Menschen alternative Medien zu besuchen und sich unabhängig zu informieren, ist den Linken, allen voran den Grünen, ein riesen Dorn im Auge. Die einfache Manipulation der Menschen durch sortierte und zensurierte Medien und Nachrichten gelingt nicht mehr. Die Menschen sind grundsätzlich mündiger geworden und wollen Themen nicht nur serviert bekommen sondern auch hinterfragen und nachforschen. Das mögen die Linken grundsätzlich nicht, siehe „Frankfurter Schule“.

Da ist es durchaus nachvollziehbar, daß nun alles versucht wird, diese freien Medien einzuschränken. Neue Wörter und Bezeichnungen werden erfunden: „hatespeech“, „fake news“ sind nur die gängigsten, die laufend in den Alt-Medien gebracht werden. Und natürlich sind diese Alt-Medien willfährige Komplizen des Systems, sind deren Verluste an Lesern ja enorm. Neue Einrichtungen werden erschaffen um Beiträge zu zensurieren und Facebook-Konten zu sperren, wenn sie nicht den Mächtigen das Wort reden. Die berüchtigte Antonio-Amadeo-Stiftung wurde hochoffizell beauftragt den virtuellen „Kampf gegen Rechts“ zu führen. In Österreich versuchen die Grünen und ein kommunistischer Anwalt die Facebookseite von HC Strache in die Zange zu nehmen und zu verbieten. Jede Anstrengung wird unternommen um die Vorherrschaft der freien und freiheitlichen Parteien im Internet zu brechen und sie aus dem Netz zu nehmen. Normale Bürger, die unzufrieden sind mit der jetzigen Situation und ihren Unmut im Internet kundtun, werden mit Klagen überhäuft um sie wirtschaftlich kaputt zu machen um auch ihnen den Mut an der Warheit zu nehmen und sie mundtot zu machen.

Eine riesen Maschinerie wurde in Gang gesetzt um die freie Meinungsäußerung immer mehr zu beschränken und immer mehr Wörter und Äußerungen werden unter Strafe gestellt. Es bahnen sich offensichtlich dunkle Zeiten an. Die Vernaderer und Denunzianten haben wieder Aufwind bekommen, nicht zuletzt auch aufgrund des Wahlsieges des Gemeinschaftskandidaten der Eliten von Brüssel über Berlin nach Wien.

Es liegt nun wieder einmal am einzelnen Bürger auf sein Recht zu bestehen. Sich nicht einschüchtern zu llugenpresseassen. Sich nicht mundtot machen zu lassen und sich für seine Rechte auf freie Meinungsäußerung einzusetzen. Einsetzen wird man sich im Netz, virtuell, aber
die Entwicklung scheint in Richtung totale Abhängigkeit und Unterdrückung zu laufen. Zensur der freien Meinungsäußerung, Bargeldverbot, unverhältnismäßig harte Strafen für Bagatelldelikte bei Einheimischen, unverständlich milde bis gar keine Strafen für ausländische Gewaltverbrecher sind nur ein unrühmlicher Anfang einer gefährlichen Entwicklung. Wir müssen bereit sein unsere Rechte und Werte zu verteidigen. Wahrscheinlich bald auch auf der Straße.

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